Cashier Wireko, 23, Visual Merchandiser & Schneider

Cashier lebt die Mode und trifft man ihn auf der Strasse, fällt einem das auch unweigerlich auf. Als ich den jungen angehenden Designer in Bilk getroffen habe, war er gerade auf dem Sprung nach New York. Bevor ich ihn weiterziehen lies musste er mir allerdings noch ein paar Fragen beantworten.

Schöne Brille. Notwendig oder Fashion-Statement?

Beides. Bei -2,5 Dioptrien ist meine Brille zwingend notwendig und gehört somit zu jedem Outfit dazu. Allerdings besitze ich viele verschiedene Modelle, es muss ja immer alles aufeinander abgestimmt sein.

Bei dir ist das Modeinteresse offensichtlich. Welche Kleidungsstücke trägst du am liebsten?

Heute sind das meine Lieblingsklamotten, aber mein Kleiderschrank ist gefüllt mit allen möglichen Farben und Variationen der verschiedensten Sachen: Chucks, ein paar karierte Hemden und gute Accessoires sind immer wichtig und sollten bei keinem fehlen.

Kaufst du alle Sachen von der Stange oder ist auch mal DIY angesagt?

Sowohl als auch. Ich liebe es shoppen zu gehen, fertige aber sehr gerne auch mal etwas selber an. Ich mache alles, vom Entwurf bis hin zum Schnitt und auch die Fertigung – es ist mir sehr wichtig, das Ganze dann auch selber zu nähen. Mein neues Lieblingsstück ist eine Baseballjacke, die ich aus einem Reststoff von Haider Ackermann gemacht habe.

Wie sieht deine Zukunftsvision aus?

Auf meinem Plan steht das heimische Nest zu verlassen und Erfolg zu haben.

Und was sind deine aktuellen Pläne?

Als erstes steht eine Reise nach New York an. Ich war noch nie in der Stadt und freue
mich schon unheimlich. Und dann wäre da noch ein Janet Jackson Konzert in Berlin.

Cashiers Outfit

Den Blazer habe ich aus der Frauenabteilung bei H&M Blazer, und das Hemd sowie die Chino sind ebenfalls vom großen Schweden. Die Schuhe sind gute alte Chucks von Converse. Die Clutch habe ich bei COS erstanden. Der Schmuck ist ein Sammelsorium aus Geschenken meiner Lieben und die Brille, man glaubt es kaum, von Fielmann.

Dieses Interview gibt es auch in Print. Zu finden in der aktuellen Ausgabe der Prinz Düsseldorf.